Presse und Informationen

Filme:

Den Film „Verstrahlt-Vergiftet-Vergessen“ finden Sie hier

Den Film „Ölbohrung Grundwasser Emlichheim“ finden Sie hier

Den Film „Die Tricks der Öl- und Gaskonzerne in Deutschland“ finden Sie hier

 

Radio:

Eine Sendung zum Thema Ölbohrung in Offenbach und der Südpfalz.

Radiobeitrag Deutschlandfunk Kultur vom 26.05.2020:

https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/05/26/umstrittene_erdoelfoerderung_in_der_pfalz_laenderreport_drk_20200526_1323_7bbba63f.mp3

Radiobeitrag SWR4 Rheinland-Pfalz vom 22.11.2019:


Presse:

 

Stellungnahme zum Leserbrief von Herrn Zahn aus Ilbesheim:

Verunreinigung ist ausgeschlossen“- aus dem Handbuch für Ölbohrungen

könnten die Ausführungen von Herrn Zahn aus Ilbesheim sein. Die technische Vorgehensweise für Bohrungen und die Vorkehrungen zum Schutz des Grundwassers mögen ja korrekt dargestellt sein, aber die Risiken und das Gefahrenpotential, die Horizontalbohrungen in sich bergen sind nicht erwähnt worden. Ein Paradebeispiel, dass sich Murphy`s Gesetz, „was passieren kann, passiert“, bewahrheitet, ist ein Vorkommnis in Emlichheim in Niedersachsen. Dort hat in einer Disposalbohrung das aggressive Lagerstättenwasser die Stahlrohre zum Schutz des Grundwassers so stark korrodiert, dass Millionen Liter giftiger Flüssigkeiten über einen längeren Zeitraum unbemerkt in die Grundwasserleiter gelangt sind. Die Legierung des Stahlrohrs war halt falsch gewählt, – oder war es der Zement?…. Murphy`s Gesetz. Pferdekopfpumpen kommen übrigens bei horizontal abgelenkten Bohrungen auch nicht zum Einsatz. Diese Fördertechnik kennt man aus dem Bohrfeld um Landau. Dort gibt es bisher nur Vertikalbohrungen und das mitgeförderte Lagerstättenwasser wird auch nicht wieder vor Ort verpresst, sondern das Wasser- Ölgemisch wird zu Wintershall in Bornheim transportiert. Das Lagerstättenwasser wird in einer Disposalbohrung ähnlich wie in Emlichheim in die Tiefe verpresst und das Öl in LKW zur Raffinerie gefahren.Die modernere Technik der horizontal abgelenkten Bohrungen wurde zum Beispiel in Speyer Römerberg angewandt. Dort hatte man das Glück auf eine Lagerstätte zu stoßen, bei der das Erdöl anfangs von alleine aus dem Bohrloch sprudelte. Mit der Zeit nimmt der Druck in der Lagerstätte aber ab. Um diesen Druck aufrecht zu erhalten, entnimmt man aus dem oberen Grundwasserleiter sogenanntes Zusatzwasser, gleicht den pH Wert mit Additiven an das Lagerstättenwasser an und verbringt es durch eine Hilfsbohrung ins ölhaltige Gestein, in Buntsandstein, Muschelkalk und Keuperschichten in etwa 2000 m Tiefe. Kein Salzwasser, wie behauptet, sondern Grundwasser, das auch zur Trinkwassergewinnung oder zur landwirtschaftlichen Bewässerung genommen wird. Beantragt ist die vierfache Wassermenge wie die Landwirtschaft dort zur Zeit entnimmt. Sogar das Uferfiltrat aus dem Rhein ist nicht gut genug!  Zum Genehmigungsverfahren: Die Zuständigkeit liegt beim Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz. Dieses erteilt Sonder- und Hauptbetriebspläne zur Errichtung einer Bohrstelle, für die Explorationsbohrung und für die Förderung von Erdöl. Es werden aber auch Fachbehörden hinzugezogen. Die Struktur und Genehmigungsdirektion Süd, SGD, die Wasserbehörden, die Landwirtschaftskammer, die Regionalplaner, der Landesbetrieb Mobilität usw. usw. und ja auch die Bürgermeister und Gemeinderäte müssen eine Stellungnahme zu Betriebsplänen abgeben. Nicht zuletzt sind auch die Bürger aufgefordert, Einwände zu erheben, denn die Betriebspläne werden öffentlich einsehbar.Entscheidend ist aber die Rechtslage: Im Bundesberggesetz (BBergG) ist das alles wohl geregelt, und kein Mitarbeiter des Bergamts wird sich der Rechtsbeugung schuldig machen wollen.Eine Novellierung dieses Gesetzes aus Kaiser Wilhelms autokratischer Zeit ist längst überfällig! Genauso überfällig wie die Abkehr von fossilen Energieträgern.Wer dann immer noch ein Nebeneinander von Erdölförderung und sensibler Natur propagiert, hat einfach den Schuss nicht gehört.

Gerd Müller, Herxheim

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Artikel über die Thematik.   Über die Links erreichen Sie das digitale Onlineportal.

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9.12.2019 – Offenbach: Resolution gegen Erdöl-Projekt: RHEINPFALZ.de

https://www.rheinpfalz.de › lokal › landau › artikel › offenbach-resolution…

29.11.2019 – Offenbach: Gemeinderat geschlossen gegen Erdölprojekt   

https://www.rheinpfalz.de › lokal › landau › artikel › offenbach-gemeinde…

 

13.11.2019 – Bericht: Bürgerinitiative wehrt sich gegen Dallas in der Pfalz –

Mannheimer Morgen

09.11.2019 – Bericht über die Einwohnerversammlung am 06.11.2019 in Offenbach – Pfalzexpress
10.11.2019 – Bericht: Landau: Grüne gegen weitere Erdölförderung im Oberrheingraben – Die Rheinpfalz 
07.11.2019 – Bericht: Offenbach: Wie ist der aktuelle Stand in Sachen Erdölbohrungen? – Die Rheinpfalz 
06.11.2019 – Bericht: Südpfalz: Bürgerinitiative stellt mehrere Protestplakate gegen Erdölbohrungen auf – Die Rheinpfalz 
07.10.2019 – Bericht: SÜW: Widerstand gegen Ölförderung wächst – Die Rheinpfalz 
29.09.2019 – Bericht: Herxheim: Grüne wollen gegen geplante Ölbohrungen kämpfen – Die Rheinpfalz 
30.08.2019 – Bericht: Offenbach: Könnte geplante Ölbohrung gefährlich für Menschen und Gebäude sein? – Die Rheinpfalz 
11.07.2019 – Bericht: SWR Aktuell: Neue Runde im Kampf gegen Erdöl auf Acker im südpfälzischen Offenbach – Die Rheinpfalz 
10.07.2019 – Bericht: SÜW: Darf nach Gerichtsentscheidung auf Feld bei Offenbach nach Erdöl gebohrt werden? – Die Rheinpfalz
12.05.2019 – Bericht: SÜW: Landwirte und Naturschützer wollen Bürgerinitiative gegen Erdölbohrungen gründen – Die Rheinpfalz 
10.05.2018 – Bericht: Offenbach: Gerichtsstreit zwischen Kirche und Pächter – Die Rheinpfalz 
06.03.2019 – Bericht: Ölbohrung in Offenbach: Kirche hat „politische Dimension unterschätzt“ – Die Rheinpfalz