Willkommen!

Die Bürgerinitiative kein Erdöl aus Offenbach e.V. wehrt sich gegen die geplante Ölbohrung, die von einem Feld zwischen Offenbach und Herxheim unter das Ortsgebiet Offenbach erfolgen soll

Aktuelles

5.10.21

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/energie/oel-und-gaskonzern-klimaschutz-umwelthilfe-verklagt-auch-wintershall-dea/27676664.html?utm_content=buffer213ec&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer&ticket=ST-8132423-fv50ILXbORnVqpbepVvL-ap4

4.10.21

Liebe Bürger*innen, Mitstreiter*innen, liebe Menschen bundesweit!
Wir haben es geschafft! Unsere Petition, die wir letztes Jahr um diese Zeit veröffentlicht haben, wird trotz der nur knapp 2500 Unterschriften im Petitionsausschuß des deutschen Bundestages beraten. Das ist ein kleiner Erfolg und lässt uns- vorallem nach den veränderten Bedingungen auf politischer Ebene- hoffen.
Wir werden über die Beratungen unterrichtet und geben die Informationen umgehend an Euch weiter!
Herzlichen Dank
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Veranstaltungshinweis: 

Wir

machen

den Himmel bunt!


Am Sonntag den 10. Oktober ab 14 Uhr, lassen wir auf der Drachenfliegerwiese zwischen Offenbach und Herxheim Drachen steigen. Wer selbst einen Drachen hat kann den gerne mitbringen, wir haben allerdings auch ein paar für Euch am Start. Natürlich dient die Veranstaltung auch zur Information und zum Austausch über den derzeitigen Stand der geplanten Erdölbohrungen. Es gibt kleine Stärkungen, sowie Getränke und Kaffee. Wir hoffen auf gutes Wetter, sollte es jedoch allzu heftig stürmen und regnen, verschieben wir. Schaut gerne auf Facebook, Insta oder unsere Homepage, dort halten wir Euch auf dem Laufenden.
Bitte beachtet die aktuellen Corona-Vorschriften.
Viele Grüße
Eure Bürgerinitiative

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13.09.21

Liebe BürgerInnen, MitstreiterInnen, liebe Menschen bundesweit!

Am 19.08.21 erschien in der Rheinpfalz der Artikel „Grundwasser nicht in Gefahr“ – das Unternehmen Neptune stellte sich „ausführlich“ den Fragen der Redaktion. Dabei wurden nicht nur die BürgerInnen Offenbachs als ängstlich und unwissend beschrieben, da versuchte auch der Sprecher des Unternehmens Neptune Energy, mit oberflächlichen und widersprüchlichen Argumenten, das geplante Vorhaben zu verharmlosen und die damit verbundenen Risiken für Mensch, Umwelt und Natur herunterzuspielen. Beginnend mit „Erdöl ist ein hochwertiger Rohstoff, der nicht nur im Tank landet….“ bis zu…“wir nehmen keinem Bauern das Wasser, mit dem er seine Felder bewässern möchte…“ waren der Arroganz und der Selbstgerechtigkeit des Sprechers Herrn Brieske keine Grenzen gesetzt. Er scheint wirklich zu glauben, sein Gegenüber und die Gegner dieses Vorhabens mit beschwichtigenden Floskeln überzeugen zu können. Die BürgerInnen Offenbachs sowie der umliegenden Gemeinden haben sich klar positioniert und das nicht, weil sie ängstlich sind oder sich fürchten. Sie wollen dieses Projekt nicht , weil es bedeutet : kommende Generationen müssen mit dem Dreck und der Ressourcenverschwendung der heutigen Zeit klarkommen. Wie einfach es doch ist wenn sich ein Unternehmen wie Neptune ausschließlich auf das Bergrecht und die verantwortlichen Politiker berufen kann, die seit Jahren eine Änderung dieses menschenfeindlichen Gesetzes verhindern. Da muß ein Pressesprecher weder über die Zusammensetzung von Lagerstättenwasser informiert sein noch über ein detailliertes Wissen in der Ölfeldchemie verfügen. Es reichen scheinbar ein paar Statements, die eigentlich nichts! bedeuten.

Im Folgenden nur einige dieser unbedeutenden und widersprüchlichen Aussagen:

Transparenz und Infoveranstaltungen für die BürgerInnen werde es geben, wenn der Hauptbetriebsplan genehmigt ist! In diesem Fall werden wir als BürgerInnen Offenbachs “ transparent“ mit unabwendbaren Fakten konfrontiert, die ohne Beteiligung der betroffenen Gemeinde beschlossen wurde.

„Es wird zwar Grundwasser für die Förderung von Erdöl genutzt, um dieses zutage zu förden, doch es handelt sich um einen geschlossenen Kreislauf, aus dem nichts austritt.“ – Öffnen Sie dazu anschließend den Link zu den Störfällen der letzten 10 Jahre.

-„Ausserdem ist salzhaltiges Grundwasser aus tiefen Schichten betroffen, das weder für den Haushalt noch für die Landwirtschaft genutzt werden kann.

Das System der unterschiedlichen Grundwasserleiter steht untereinander in Verbindung. Deshalb wird auf lange Sicht in den oberen Grundwasserleitern nicht nur das Wasser fehlen , welches zusammen mit dem Öl zu Tage gefördert wird, sondern besonders das Wasser, das aus den oberen Gundwasserleitern entnommen wird, um durch Einpressung in die Förderstätte den Förderdruck aufrecht zu erhalten . Die seit Jahren um 25 % gesunkene Grundwasserneubildung hat in unserer Region zusammen mit Klimawandel und gestiegenem Bedarf schon zu einem deutlichen Absinken des Grundwasserspiegels geführt. Somit sind sehr wohl „Landwirtschaft und Haushalt“ durch die nicht unerhebliche Grundwasserentnahme für die Erdölförderung betroffen!

-„Auch der Untergrund wird nicht instabil, weil da wo das Öl aus dem Gestein gepresst wird, fließe umgehend „Untergrundwasser“ nach.“ Der Druckausgleich im Erdinneren durch Grundwasser, welches aus benachbarten Gesteinsschichten in die Öl-führenden Schichten eindringt, hat ebenfalls ein Absinken des Grundwasserspiegels zur Folge und somit nach Jahren ein Absenken des Erdreiches. Für diese Schäden werden die verantwortlichen Betreiber des Ölfeldes meist nicht in die Pflicht genommen. Die Beweislast liegt bei den betroffenen Bürgern.

500 Tonnen Erdöl pro Tag werden täglich von nur 20 LKW pro tag durch Offenbach abtransportiert.„- Zum Abtransport der 20 befüllten LKW müssen erst einmal 20 leere LKW die Förderstätte erreichen… es sei denn sie brummen durch Herxheim, Insheim oder sie fallen vom Himmel.

Störfälle der letzten 10 Jahre finden Sie unter folgendem Link:

https://bohrplatz.org/bibliothek/stoerfall-liste/

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Swr 3 Beitrag über die geplante Erdölbohrung in Offenbach vom 1.07.21

https://www.ardmediathek.de/video/zur-sache-rheinland-pfalz/schwarzes-gold-streit-um-erdoelbohrung-in-der-suedpfalz/swr-rheinland-pfalz/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE0ODk1NDA/

Nach dieser Berichterstattung und der Antwort Georg Wiebers auf die Frage nach der gesetzlichen Verpflichtung zu Transparenz und Bürgerbeteiligung, erlauben wir uns an dieser Stelle eine Frage und verweisen auf Zeilen aus dem Grusswort der Amtsleitung  des LGB:

“ Bei uns wird aber auch im Oberrheingraben Erdöl gewonnen. Rheinland-Pfalz ist nach Schleswig-Holstein das Bundesland mit den zweitgrößten nachgewiesenen Erdölvorräten auf dem Festland. Die Genehmigungen und Überwachungen der Betriebe werden von hoch motivierten und qualifizierten Fachleuten wie Ingenieuren und Juristen wahrgenommen. Zitat Georg Wieber

Wenn nicht einmal die gesetzlich geregelten Bestimmungen zu Transparenz und Bürgerbeteiligung wegen Personalmangels eingehalten werden können, wer kontrolliert und überwacht dann die Firmen????

 

30.06.21

Wichtig!

Am Donnerstag, den 1.07.21 um 20.15 Uhr die Sendung „Zur Sache Rheinlandpfalz“! Ein Bericht über den Widerstand zur geplanten Erdölbohrung.


 

21.06.21

Beschlussvorlage des Kreistages SüW

Resolution_Erdoelbohrung_Offenbach (1)


 

Bürgerinitiative „Kein Erdöl aus Offenbach“ e.V.: Jetzt mitmachen bei der Plakat-Aktion „Offenbach zeigt Gesicht“

14.06.21

Offenbach zeigt Gesicht…

im Kampf gegen die geplante Erdölförderung. Unterstützen sie unsere neue Aktion und gestalten sie unsere Basisplakate mit Ihren Fotos  – Portraits  oder Familien/ Gruppenfotos und hängen Sie diese in Fenster, an Hoftore, Zäune etc.  Schicken Sie uns Ihre Vorgaben,  wir drucken für Sie aus und lassen Ihnen das Plakat und das ausgedruckte Foto zukommen.

bi@kein-erdoel-aus-offenbach.de

Ihre Bürgerinitiative

 



 

20.05.2021
Liebe BürgerInnen, MitstreiterInnen, liebe Menschen bundesweit.
Wir erweitern unsere Homepage um die Rubrik – WISSENSWERTES !
Wir fassen wissenschaftliche Abhandlungen und Texte zum Thema Erdölförderung, unter dem Aspekt – Folgen für Mensch und Natur-zusammen und geben ihre Inhalte in vereinfachter Form wieder. Unter Angabe von Quellen und Nachweisliteratur haben Sie die Möglichkeit, die Texte komplett einzusehen. Unterstützen auch Sie uns mit Ihrem Wissen, fachbezogen oder rechtlich zur Thematik.
Herzlichen Dank
Ihre Bürgerinitiative

19.05.2021
Liebe BürgerInnen, MitstreiterInnen der BI – Kein Erdöl aus Offenbach!
Die ersten Banner mit den mutigen Menschen, die Gesicht zeigen und sich somit offen gegen die geplante Erdölförderanlage stellen, stehen ab heute an den Ortsein- bzw. ausgängen Offenbachs .
Die Bürgerinitiative bedankt sich für das Engagement und hofft auf weitere Bürger und Bürgerinnen, die bereit sind ihren Widerstand in dieser Form zu bekunden. Wir planen einen regelmäßigen Wechsel der Banner. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung!
Ihre Bürgerinitiative

22.03.2021
Liebe Bürgerinnen, liebe Mitstreiterinnen, liebe Menschen bundesweit!
Auch der Verbandsgemeinderat Bellheim hat sich mit einer Resolution gegen die geplante Erdölerkundungsbohrung der Fa. Neptune Energy in der Gemarkung Offenbach positioniert. Somit sind es mit Offenbach und Herxheim nun schon 3 Verbandsgemeinden, die öffentlich ihren Widerstand bekunden.
Am 27.01.21 fand auf Einladung der BI eine Zoom-Konferenz mit den Fraktionsvorsitzenden des Offenbacher Orts- und Verbandsgemeinderates, den Beisitzern und dem Bürgermeister statt. Zugeschaltet war ein in Umweltverfahren versierter Fachanwalt für Verwaltungsrecht, der sowohl die BI- Kein Erdöl aus Offenbach- als auch die Gemeinde Otterstadt vertritt. Er erläuterte den Räten, welche Möglichkeiten zu welchem Zeitpunkt des Verfahrens bestehen, gegen das Bohrvorhaben der Fa. Neptune Energy vorzugehen. Er betonte besonders die Dringlichkeit, frühzeitig eine Strategie zu entwickeln, um gut vorbereitet jederzeit reagieren zu können, d.h. die Zeit jetzt zu nutzen und nicht zu verschenken.
Bedenken wir, solange alle bisher beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen,-ziele und -gesetze nichtig sind, weil das starre Bergrecht profitorientierte Unternehmerinteressen unterstützt, sind unsere Chancen gering. Schon  die kleinste Lücke aber, die sich aufgrund neu beschlossener Gesetze zu Klimaschutzzwecken auftut, wird reichen um das Vorhaben der Firma Neptune Energy zu verhindern. Diese Lücke muss gefunden werden Deshalb sehen wir die begleitende Beratung durch einen Juristen im Vorfeld als unumgänglich an.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den negativen Auswirkungen des Bohrvorhabens auf den Wasserhaushalt unserer Region. Sehen Sie dazu die Präsentation über unser Wasser auf der Seite – Presse und Information.


 


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V. i.S.d.P: Karlheinz Adam, Obere Hauptstraße 145, 76863 Herxheim, bi@kein-erdoel-aus-offenbach.de