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7.03.21

Tobias Baumgärtner zu der geplanten Erdölbohrung zwischen Offenbach und Herxheim

https://www.facebook.com/100001772356114/posts/3705351106200598/?d=n


 

6.03.21

Liebe MitbürgerInnen und UnterstützerInnen der Bürgerinitiative Kein Erdöl aus Offenbach!

Wir planen zur Gestaltung neuer Banner eine Aktion, bei der sich Offenbachs BürgerInnen persönlich im Kampf gegen das geplante Erdölprojekt der Firma Neptune Energy engagieren können. Dazu brauchen wir Sie und auch Ihre Familien! Die geplanten Banner sollen BürgerInnen zeigen, die ihre Ablehnung offen kundtun wollen. Die BI selbst hat 180 Mitglieder, wir wissen aber, dass weitere hunderte Menschen in Offenbach daran interessiert sind, das Projekt zu verhindern. Als öffentlicher Meinungsbeitrag sollen diese Banner an den verschiedenen Ortseingängen auf Bauzäune gezogen aufgestellt werden. Das Wohl der BürgerInnen in Offenbach, ihre Umwelt und die Natur mit ihrer Vielfalt an regionalen Produkten muss geschützt werden vor Unternehmen, die rein profitorientiert Klimawandel und Umweltschutz ignorieren.

Wir sind angewiesen auf IHRE Unterstützung – geben auch Sie dem Widerstand IHR Gesicht!

Leider ist es uns wegen Corona nicht möglich, Interessierte zu versammeln und ein oder mehrere Gruppenfotos zu machen. Deswegen werden wir jeden einzeln oder mit Familie fotografieren und in einer Collage zu einer großen Gruppe zusammenfügen.

Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an… wir sind auch offen für Ihre Ideen.

Wir sind überzeugt, bekannte Gesichter, die mutig gegen das Erdölprojekt stehen, stärken unsere Position und verbinden die Menschen im Protest gegen Neptune Energy.

Herzlichen Dank

Ihre Bürgerinitiative


 

18.02.21

Liebe Mitglieder, MitstreiterInnen und Interessierte, liebe Menschen bundesweit .

Auf unserer Seite Presse und Information gibt es Neuigkeiten zu den Entwicklungen in Otterstadt.

Ihre Bürgerinitiative


 

7.01.2021

Liebe Mitglieder, MitstreiterInnen und Interessierte, liebe Menschen bundesweit,

Ihnen allen ein frohes neues Jahr!

Viele Fragen haben uns zum Jahreswechsel erreicht, einige davon werden wir im Folgenden beantworten. Die wichtigste und meist gestellte Frage betraf allerdings die Positionierung der verantwortlichen kommunalen Politiker und des Bürgermeisters zu der geplanten Erdölerkundungsbohrung und unsere Chancen, diese zu verhindern:

Wir sind überzeugt: Nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Ortsgemeinde, Verbandsgemeinde und Bürgermeister sowie den Bürgerinnen und Bürgern Offenbachs, ist das Vorhaben der Firma Neptune Energy zu verhindern.

Hierbei sind nicht primär die hoheitlichen Rechte der Kommunen gefragt, denn das veraltete Bergrecht ist den Interessen des Gemeinwohls übergeordnet. Es fehlt also eine echte und effektive Handhabe, um gegen die als vorrangig eingestufte Rohstoffgewinnung vorzugehen. Umso wichtiger ist deshalb ein gut geplantes und umsichtiges Vorgehen der verantwortlichen Politiker, um die Forderung der Bürgerinnen und Bürger erfolgreich umzusetzen!

Wegweisend hat der Verbandsgemeinderat eine Resolution verabschiedet und die Ortsgemeinde Offenbach hat sich durch einen Beschluss gegen das Vorhaben der Firma Neptune Energy positioniert. Somit ist der Beschluss, die Erdölerkundungsbohrung sowie die darauffolgende Erdölförderung zu verhindern, eindeutig (!) und als verpflichtender Auftrag an die VG-Verwaltung und den Bürgermeister zu verstehen. Dieser umfangreiche Auftrag muss umgesetzt werden. Was da im Einzelnen zu tun ist oder was man tun kann, dazu findet sich sehr wenig in den Gesetzesbüchern oder Paragrafen.

Hier ist konsequentes Handeln, Kreativität und Mut gefragt. Natürlich ist der Wille, dieses Vorhaben von Neptune Energy zu verhindern die Basis, um sich mit anderen Initiativen, z.B. Otterstadt oder Speyer, zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen. Ebenso unerlässlich ist die Kontaktherstellung zu höheren politischen Ebenen und die klare Aussage, dass diese Bohrung nicht gewollt ist. Es gibt in der VG Offenbach und den Randgemeinden ein akutes Grundwasserproblem, das schon seit einigen Jahren sehr intensiv diskutiert und beraten wird. Über die Folgen hat bereits Kuno Volz sehr ausführlich und aufschlussreich berichtet. Wem diese Problematik bekannt ist, und das müsste sie dem Orts-, Verbandsgemeinderat und Herrn Wassyl sein, dem ist auch klar, dass die Erdölförderung mit ihrem hohen Wasserbedarf die bereits bestehende Grundwasserknappheit massiv verschärft. Dies betrifft auch die umliegenden Gemeinden und muss mit den betreffenden Gemeinderäten diskutiert werden. Letztlich dürfen sich auch die SGD Süd sowie das LGB der Grundwasserproblematik nicht verschließen.

Als Bürgerinitiative sind wir auf Unterstützung seitens der Orts- und Verbandsgemeinde angewiesen, da uns manche strategischen bzw. türöffnenden Möglichkeiten nicht gegeben sind. Des Weiteren erwarten wir von der Kommune, dass sie die Sinne ihrer wichtigsten Multiplikatoren, nämlich ihrer Bürgerinnen und Bürger schärft: durch sachliche Aufklärung und stetige Transparenz zur Thematik. Das bedeutet auch, keine Gelegenheit auszulassen, das Thema und dessen Dringlichkeit in der Öffentlichkeit stets präsent zu machen und auch zu halten.

Weiterhin kann eine Orts- oder Verbandsgemeinde sich über einen Anwalt, entweder alleine oder gemeinsam mit der BI, juristisch über die möglichen Vorgehensweisen aller Beteiligten und ihrer Möglichkeiten beraten lassen. Ohne eine fachlich kompetente juristische Beratung sind weder die Kommune, noch die BI einer solch komplexen Herausforderung, wie sie die Rechtsabteilung eines weltweit agierenden Konzerns darstellt, gewachsen.

Für eine erfolgreiche Umsetzung dieser und weiterer Strategien, um das Vorhaben von Neptune Energy zu verhindern, müssen Verbandsgemeinde, Ortsgemeinde und der Bürgermeister ihren Auftrag ernst nehmen und ihn als verpflichtend anerkennen. Hier setzt unsere Kritik an der Vorgehensweise der Verantwortlichen in Orts- und Verbandsgemeinde an. Eine in einer Resolution von Orts- und Verbandsgemeinderat (!) beschlossene aktive (!) Vorgehensweise, um die geplanten Erdölförderung mit allen Mitteln zu verhindern, ist kaum zu erkennen. Vielmehr lässt das eher passive Verhalten der Verantwortlichen eine zu zögerliche und fast inaktive Grundhaltung vermuten. Von all den in der genannten Resolution aufgeführten Maßnahmen ist bis heute seitens der politischen Gemeinde nichts bzw. nichts Bedeutendes umgesetzt worden. Der scheinbar fehlende Wille seitens der Verwaltung und des Bürgermeisters, die auf öffentlichen Beschlüssen beruhenden Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger umzusetzen, stimmt uns recht bedenklich.

Die Gemeinderäte von Lingenfeld, Otterstadt und Bornheim bekunden ihre Verantwortung für den Schutz der Umwelt und das Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger, indem sie örtliche Initiativen (betreffend Erweiterung des Gefahrstofflagers in Germersheim, Erdölförderung in Otterstadt, Erweiterung des Betriebsgeländes Michelin in Bornheim) tatkräftig und auch erfolgreich unterstützen. Selbiges erwarten wir als Bürgerinitiative vom Offenbacher Rat!

Wir werden auch 2021 – mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln – gegen das Vorhaben der Firma Neptune Energy kämpfen und halten Sie auf dem Laufenden!



Ihre Bürgerinitiative


 

 

27.12.20

Wichtige Links und Neues in der Rubrik – Ihre Meinung!

Diskutieren Sie mit.

https://www.ufz.de/index.php?de=37937,

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/duerre-boden-in-deutschland-leidet-unter-regenmangel-a-9fa6df06-11b9-4bc4-8ae3-54a8edb52096


 

 

Dez.2020

Liebe FreundInnen und MitstreiterInnen der BI, liebe Menschen bundesweit!

Wir waren auch in der Vorweihnachtszeit für unser aller Anliegen tätig und werden schon in den ersten beiden Januarwochen 2021 mit neuen Informationen auf Sie zukommen.

Bis dahin, wünschen wir Euch/Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten und gesunden Start ins neue Jahr!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Bürgerinitiative Kein Erdöl aus Offenbach


 

23.11.2020

Online-Petition zur Änderung des Bergrechtes

  • Unsere Petition zur Änderung des Bundes-Berggesetzes hat leider nicht die gewünschte Beteiligung gefunden. Mit rund 2.500 Unterzeichnern liegen wir bei den Petitionen der Online-Plattform des Deutschen Bundestages zwar an vorderster Stelle, das geforderte Quorum für eine öffentliche Beratung im Deutschen Bundesrat haben wir damit nicht erreicht, aber unsere Petition wird zur ordentlichen Beratung im Ausschuss behandelt. Die Mühe war also nicht vergebens. Außerdem haben wir mit unserem Vorstoß zur Änderung des veralteten Bergrechtes eine Diskussion in Gang gebracht. Wir haben den Widerspruch der Ziele von Energiewende (Ausstieg aus den fossilen Energieträgern) und Umweltschutz einerseits und dem Vorrang des Bergrechtes andererseits in das Bewusstsein von Bevölkerung und Politik gerückt.

  • Auf campact ist eine Petition einer befreundeten Bürgerinitiative zu diesem Thema.

Unterstützung , parteiübergreifend

  • Auf Initiative von Markus Kropfreiter (Landtagskandidat Wahlkreis 51, SPD) hatte Thomas Hitschler(MdB,SPD)angeboten, sich für unser Anliegen einzusetzen. Eine Gesetzesinitiative des Landes Niedersachsen, die ebenfalls eine Änderung des Bundesberggesetzes beabsichtigte, stand am 18.September 2020 in einer Sitzung des Bundesrates auf der Tagesordnung. Herr Hitschler hatte angeboten, das Verfahren aktiv zu begleiten und auch die Interessen der Menschen in Offenbach und unserer Region zu vertreten. Der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, hat dem Bundesrat am 25.09.2020 empfohlen, den Gesetzesentwurf an die Bundesregierung weiterzuleiten. Der federführende Wirtschaftsausschuss hat sich allerdings dagegen ausgesprochen. Leider ist der Bundesrat dieser Empfehlung gefolgt. Somit sind wieder einmal wirtschaftliche Interessen höher bewertet worden als die Belange von Umwelt und Naturschutz.

  • Außerdem fand ein Treffen mit Jutta Paulus (Die Grünen), Mitglied des EU-Parlamentes, statt. Frau Paulus hat sich über die Ziele unserer BI und die Problematik der geplanten Erdölförderung informiert. Der Schwerpunkt des Gespräches lag auf den Auswirkungen der Erdölförderung auf den Grundwasserhaushalt unserer Region sowie auf den Möglichkeiten, den Druck der Öffentlichkeit auszubauen. Frau Paulus hat uns zugesagt, unser Vorhaben auf Bundes- und Landesebene zu unterstützen.

Jutta Paulus MdEP/Die Grünen, Beate Schütz, Dr. Susanne Roth, Christina Gabel

  • Am 16.11.20 veranstaltete Tobias Baumgärtner (Landtagskandidat Wahlkreis 51CDU) zusammen mit unserem Vorstand Karlheinz Adam eine Online-Diskussion zum Thema Erdölförderung. Aspekte wie Beeinträchtigung des Grundwassers, vermehrtes Verkehrsaufkommen, Gefährdung der Gesundheit, Beeinträchtigung des Landschaftsbildes in unserer vom Tourismus geprägten Region wurden erörtert. Nach Information über den Stand des Verfahrens wurde ein Gesprächstermin mit dem Bistum Speyer und Herrn Baumgärtner, zusammen mit Herrn Alfred Gadinger , Vorsitzender des Pfarrgemeinderates in Bellheim, in Aussicht gestellt. Ferner wird Herr Baumgärtner das Anliegen unserer BI im Bellheimer Verbandsgemeinderat vorstellen mit dem Ziel, dass sich auch dieser Rat den Resolutionen gegen die Erdölerkundungsbohrung der Räte von Offenbach und Herxheim anschließt.

Abgesunkener Grundwasserspiegel

  • Nachgewiesenermaßen ist in unserer Region die Grundwasserneubildung in den letzten 20 Jahren um 25% gesunken. Durch den Klimawandel und einen stetig gestiegen Wasserbedarf (Trinkwasser, Landwirtschaft, Industrie) übersteigt seit geraumer Zeit die Entnahme von Grundwasser dessen Neubildung , was eine massive Senkung des Grundwasserspiegels zur Folge hat. Besonders die Förderung von Erdöl beeinflusst das Grundwasser: jede Tonne gefördertes Öl wird in der Tiefe durch Wasser ersetzt- entweder durch Einsickern aus umliegenden Schichten oder durch Einpumpen in die Tiefe zur Aufrechterhaltung des Förderdruckes. Die Presse hat am 18.11.20 über sich zunehmend vergrößernde Risse in den Wänden der Katharinen- Kapelle des Speyrer Doms berichtet und als Ursache des Absackens die trockenen Sommer vermutet. Es stellt sich nun die Frage, ob nicht der enorme Wasserbedarf der dortigen Erdölförderung diesen Prozess verstärkt oder gar verursacht haben könnte.

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ludwigshafen/dom-speyer-120.html

Ankündigung einer Bodenprobenentnahme

  • Die Firma Neptune Energy hat angekündigt, am Ort der geplanten Erdölerkundungsbohrung, Bodenproben zu entnehmen. Ob es sich bei dieser Entnahme um Rückstandsbohrungen handelt, bei der von einem Unimog aus Bohrungen in 20 Meter Tiefe erfolgen, muss noch geklärt werden. Neptune Energy benötigt die Proben im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsvorprüfung. Wir werden gegen jegliche unberechtigte Maßnahmen auf dem Flurstück seitens Neptune vor Ablauf des Pachtvertrages juristisch vorgehen.

Einbindung der Lokalpolitik

  • Angestrebt wird eine Online- Diskussion mit Beteiligung der Fraktionsvorsitzenden von Orts- und Verbandsgemeinderat, der Beisitzer, des Bürgermeisters und der Mitglieder der BI noch in diesem Jahr. Der Austausch von Informationen über den Sachstand des Verfahrens der Erdölerkundungsbohrung und insbesondere die Planung weiterer Unterstützung, die im Rahmen der von der Räten verabschiedeten Resolution verbindlich zugesagt wurde, werden unsere Themen sein.

16.11.2020

Hallo Alle zusammen,

die Lage, was die geplanten Erdölbohrungen in Offenbach angeht, spitzt sich zu.

Neptune Energie hat mir vor wenigen Tagen in einem Einschreiben angekündigt, dass sie schon jetzt auf dem besagten Grundstück, Bodenuntersuchungen in Form einer Rückstandsbohrung vornehmen wollen.

Was ist damit gemeint?

Für eine Rückstandsbohrung müssen mit Hilfe eines Bohrgerätes, das meistens auf einem Unimog transportiert wird, mehrere Löcher auf 20 m Tiefe gebohrt werden, um Proben entnehmen zu können.

Natürlich habe ich Neptune dieses Vorhaben juristisch untersagt und sie darauf hingewiesen, dass es für sie rechtliche Konsequenzen hat, wenn sie ohne meine Zustimmung das Grundstück betreten oder gar befahren.

Deshalb bitte ich Euch alle hier, seid wachsam und gebt mir bitte sofort telefonisch Bescheid, falls Euch etwas verdächtig vorkommt.

Mein Anwalt würde solch eine widerrechtliche Handlung sofort mit einer „einstweiligen Verfügung“ stoppen.

Warum ist es so wichtig das Neptune die nächsten zwei Jahre nicht an die Proben kommt?

Das Genehmigungsverfahren könnte beim LGB ungehindert seinen Weg gehen und Neptune würde Zeit gewinnen. Zeit die wir brauchen, um mit Unterstützung von Euch und auch mittlerweile hochrangigen Politikern aus allen Fraktionen das Projekt stoppen zu können.

Ich habe gestern mit Herrn Wassyl telefoniert, um in Erfahrung zu bringen ob er von Neptune über die aktuellen Pläne informiert wurde. Dies ist aber nicht der Fall.

Vor ziemlich genau einem Jahr hat sich die Kommunalpolitik einstimmig gegen das Vorhaben positioniert und durch eine Resolution bestätigt.

Dies gilt es jetzt nochmal Neptune mit aller Deutlichkeit zu unterbreiten.

Neptune muss nochmal deutlich gesagt bekommen, dass sie in Offenbach keinerlei Unterstützung finden werden und die Offenbacher Bürger alles tun, um die Bohrungen zu verhindern.

Herr Wassyl hat mir das Angebot gemacht, eine Onlinekonferenz mit Ihm, allen Fraktionsvorsitzenden und der BI noch in diesem Jahr zu organisieren, um zeitnah reagieren zu können.

Viele denken aktuell, das Thema Neptune sei vom Tisch: Nein! Wir müssen weiterhin gemeinsam aktiv bleiben und die Zeit nutzen, damit  Neptune  das geplante Vorhaben endgültig aufgeben muss.

Und da bitte ich jetzt um Unterstützung aller, wir alleine als BI können das nicht schaffen.

Ihr kennt unseren Slogan:

„Wenn der Bohrturm erstmal steht, ist es für Offenbach zu spät“.

Bleibt alle gesund und an der Sache.

Lasst uns zusammen mal wieder ein Zeichen gegen Neptune setzen.

Viele Grüße

Karlheinz Adam

12.10.2020

Wichtig:

Nur noch eine Woche! Bitte unterschreibt unsere Petition.

Die Zeit ist reif, Menschenrecht vor Bergrecht.

Bürgerinitiative „Kein Erdöl aus Offenbach e.V“.: Wasser ist Leben! Online-Petition zum Thema Bergrecht läuft noch bis 19. Oktober

Seit dem 21.09.2020 ONLINE!!!

Unsere Bundespetition zur Änderung des Bundesberggesetzes .
 
Unter folgendem Link könnt Ihr die Petition mitzeichnen.

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_08/_20/Petition_114894.html

Wir haben im letzten Jahr angekündigt, dass wir das Problem an der Wurzel anpacken werden.
Die Erdölbohrungen in Offenbach und Umgebung nachhaltig zu stoppen, wie auch die Energiewende voran zu treiben ist nur möglich, wenn wir das längst veraltete Bergrecht ändern.
Wir müssen in 4 Wochen 50 000 Unterschriften zusammen bekommen, damit unsere Petition öffentlich behandelt wird.
Unterstützt werden wir von Friday for Future, dem BUND und den Landauer Grünen.
Am Freitag ist Globaler Klimastreiktag in ganz Deutschland, dabei wird deutschlandweit unsere Petition beworben.
Hiermit ergeht an Euch alle die Einladung am Freitag den 25.9.2020 zum Klimastreik nach Landau zu kommen und die Aktion zu unterstützen.
Nochmal die bitte an alle, unterstützt unsere Petition und teilt den Link über alle Kanäle.

Die Zeit ist reif, Menschenrecht vor Bergrecht.

Vorab Danke an alle Unterstützer.
 
Viele Grüße
 
Karlheinz

 

Wichtig: Wir dürfen auch Unterschriftenlisten abgeben. Unter folgendem Link, könnt Ihr diese ausdrucken und Unterschriften sammeln. Bitte leitet sie bis zum 15.10.2020  an uns weiter, damit wir sie nach Berlin schicken können. Danke!

 

06.07.2020

Hallo alle zusammen,

aktuell liegt der Antrag von Neptune Energie zur Umweltvorverträglichkeits-Prüfung immer noch beim LGB vor.Die Entscheidung wird öffentlich bekannt gemacht . Letzte Woche konnten wir Herrn Prof. Dr. Hahn von der UNI Landau zu uns für einen Vortrag zum Thema Grundwasser gewinnen. Hierzu hatten wir auch Vertreter der Kommunalpolitik eingeladen. Herr Dr. Hahn machte uns deutlich, wie kritisch die Lage in Offenbach und im Auwald bezüglich Grundwasser Absenkung schon ist.

Die Gefährdung des Grundwassers durch Verschmutzung und auch Absenkung sind ganz große Gegenargumente im Kampf gegen die geplanten Bohrungen. Natürlich dürfen wir dabei die vielen anderen negativen Aspekte bei einem solchen Vorhaben nicht vergessen. Um auch juristisch auf den richtigen Weg zu kommen, haben wir uns rechtlichen Beistand an unsere Seite geholt.

Wir finden es ganz wichtig schon jetzt in dieser ganz frühen Genehmigungsphase mit allen Möglichkeiten dagegen anzugehen.

Nach den Sommerferien werden wir unsere Bundesweite Petition zur Veränderung vom Bergrecht online stellen.Auch auf Landesebene haben wir eine Petition geplant, die in erster Linie gegen das Genehmigungsverfahren vom LGB gerichtet ist.

Wie Ihr seht, waren wir die letzten Wochen nicht ganz untätig.

Ich hoffe, dass wir nach den Ferien auch mal wieder zu einem größeren Treffen einladen können, eventuell auch mal zu einer Infoveranstaltung draußen vor Ort im Feld.

Unsere Banner müssen die nächsten Tage für die Getreideernte vom Acker geholt werden.

Auch wenn viele von Euch jetzt nicht persönlich bei uns mitarbeiten können, bitte ich Euch, bleibt an der Sache dran und kämpft geschlossen weiter gegen Neptune und gegen die geplante Erdölbohrung in Offenbach.

Gemeinsam können wir was erreichen.

Jetzt bleibt mir nur noch Euch allen einen schönen Sommerurlaub und schöne Ferien zu wünschen.

Erholt Euch gut und bleibt gesund, damit wir alle zusammen nach den Ferien wieder die Fahrt und das Tempo aufnehmen können, wie es wir schon im letzten Jahr bewiesen haben.

Viele Grüße

Karlheinz Adam


16.03.2020

Liebe Mitstreiter*innen und Interessierte, liebe Menschen bundesweit!

Weitere geplante Aktionen und die entgültige Fassung der Petition, verschieben wir wegen der aktuellen Coronakrise erst einmal. Wir bleiben dran und hoffen, daß bald wieder etwas Normalität und die nötige Ruhe in unseren Alltag einziehen, damit wir weiter gegen das geplante Vorhaben und das novellierungsbedürftige Bergrecht kämpfen können.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Bürgerinitiative

 




11.12.2019

Hallo alle zusammen,

auf der Herxheimer Verbandsgemeinderatsitzung am 10.12.2019 beantragte die CDU Fraktion die Aufnahme des Tagesordnungspunktes:

Positionierung des Verbandsgemeinderates Herxheim zur Erdölförderung in der Nachbargemeinde Offenbach.

Der Beschlussvorschlag lautete wie folgt:

Der Verbandsgemeinderat Herxheim erklärt sich solidarisch mit der Gemeinde Offenbach sowie der Bürgerinitiative „Kein Erdöl aus Offenbach“ und lehnt ebenfalls Erkundungsbohrungen und eine mögliche Erdölförderung auf dem Feld bei Offenbach als Nachbarverbandsgemeinde ab.

Der Beschluss wurde einstimmig angenommen.

Wir haben kurz vor Beginn der Sitzung Flyer an die Ratsmitglieder verteilt und den Beschluss mit Applaus begrüsst. Franz-Ludwig Trauth lobte die Bürgerinitiative für ihr Einsatz und ihr Engagement und wies darauf hin, dass auch seitens der Verbandsgemeinde nach Kräften die Bürgerinitiative unterstützt werden soll. Erkundungsbohrungen und eine mögliche Erdölförderung sind mit den Zielen des Umwelt-, Landschafts- und Klimaschutzes nicht zu vereinbaren. Die Gemeinden der Verbandsgemeinde Herxheim haben sich in den zurückliegenden Jahren bereits intensiv mit der Gewinnung erneuerbarer Energien befasst und die Umsetzung von Projekten erfolgreich betrieben. Die Gewinnung und Verwendung fossiler Brennstoffe steht dieser Entwicklung konträr entgegen.

Nachdem nun der Gemeinderat und der Verbandsgemeinderat von Offenbach sich einstimmig gegen die geplanten Erdölbohrungen in Offenbach bereits positioniert haben, unterstützt nun auch der Verbandsgemeinderat Herxheim die Offenbacher.

Es ist eine ganz tolle Sache, dass hier alle Kommunalpolitiker überparteilich zusammen mit der Bevölkerung und der Bürgerinitiative gemeinsam an einem Strang ziehen.

Ich möchte nochmal an alle vielen Dank sagen, die 2019 in unterschiedlichster Weise ihren Beitrag geleistet haben, gemeinsam gegen die geplanten Erdölbohrungen zu kämpfen.

Die Bürgerinitiative „Kein Erdöl aus Offenbach“ sieht die Unterstützung aus der Politik als Motivation an, auch 2020 mit vollem Einsatz und vereinten Kräften gegen das geplante Vorhaben der Firma Neptune Energie vorzugehen und zu verhindern.

Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit Euch im nächsten Jahr.

Gemeinsam werden wir es schaffen.

Viele Grüße

Karlheinz Adam


Unterstützung für die BI auch von sehr großer Mehrheit im Verbandsgemeinderat am 05.12.2019 

Hallo alle zusammen, auf der Verbandsgemeinderatsitzung am 05.12.2019 wurde der Resolution gegen die geplanten Erdölbohrungen mit sehr großer Mehrheit zugestimmt, nur 3 Ratsmitglieder enthielten sich.

Das war wieder ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung für Offenbach und unsere Umwelt und ein Verdienst von allen, die sich die letzten Monate gemeinsam gegen die geplante Bohrung nach Erdöl auf die unterschiedlichste Art und Weise eingesetzt haben.  

Vielen Dank Euch allen!!!

  Markus Roth hat die Resolution vorgestellt und vorgetragen. Wir sollten dies zum Anlass nehmen, so auch Herr Wassyl in seiner Rede, die Bevölkerung zu einem Umdenken zu bewegen, CO2 einzusparen und nachhaltiger und umweltbewusster zu leben. Wir müssen weg von fossilen Brennstoffen und uns entschiedener den erneuerbaren Energien zuwenden. Die Resolution und das Ergebnis der Gemeinderat- und Verbandsgemeinderatsitzung sowie die Unterschriftenlisten werden an Neptune Energie und die zuständige Genehmigungsbehörde geschickt.

Wir haben jetzt zwar die Stellungnahme von Gemeinderat,  Verbandsgemeinderat  und Herrn Wassyl, aber unser Kampf gegen die Erdölbohrung ist noch lange nicht gewonnen.

 Auf unserer letzten Vorstandssitzung haben wir beschlossen, dass wir 2020 nutzen werden, das längst überholungsbedürftige Bergrecht in Frage zu stellen und zu durchleuchten. Dabei planen wir den Start einer landes- bzw. bundesweiten Petition sowie mehrere Aktionen und Demonstrationen zum Thema „veraltetes Bergrecht“. 2020 wird ein Jahr mit vielen weiteren Aufgaben und ich bin mir sicher, dass wir diese gemeinsam mit Euch allen schaffen werden, wenn wir mit dem Engagement und Nachdruck weiterarbeiten wie 2019.

In diesem Sinne bedanke ich mich für Eure Unterstützung von 2019 – lasst uns gemeinsam optimistisch nach vorne schauen! Ich freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit!

Viele Grüße Karlheinz Adam


Gute Nachrichten aus der Gemeinderatssitzung Offenbach vom 28.11.2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Mitstreiter der BI „Kein Erdöl aus Offenbach“.
Die BI hat mit dem gestrigen Tag, dem 28.11.2019, einen weiteren wichtigen Schritt im Kampf gegen die Erkundungsbohrung zu vermelden. Es ist ein schon lange ersehnter Wunsch an diesem Abend in der Gemeinderatssitzung Offenbach in Erfüllung gegangen. Gleich zu Beginn der Sitzung stimmte der Rat unter Tagesordnungspunkt 2 einstimmig gegen die geplante Erkundungsbohrung in seiner Heimatgemeinde Offenbach. Kurz vor Beginn der Sitzung übergab der Vorsitzende unserer BI, Herr Karlheinz Adam, die Unterschriftenlisten mit 1900 Unterschriften von besorgten Ölgegnern an den Bürgermeister Herrn Wassyl. Wir von der BI, gemeinsam mit allen Unterstützern und Befürwortern, sind stolz, ein so wichtiges Etappenziel, nämlich den Schulterschluss mit der politischen Gemeinde, erreicht zu haben. Denn es ist enorm wichtig, gegen dieses ambitionierte Vorhaben der Ölbohrung gemeinsam zu kämpfen. Das macht uns jetzt noch stärker und gibt uns weiteren Antrieb. Wir sind uns auch sehr sicher, dass die bisherige Aufklärungsarbeit unserer BI großen Anteil an der Entscheidungsfindung hatte, woraufhin sich erst so manche Ratsmitglieder wie auch viele Mitbürgerinnen und Mitbürger unserem Kampf gegen das Öl anschlossen.
Die BI dankt in aller Herzlichkeit dem Gemeinderat für den einstimmigen Beschluss, der sich gegen die Bohrung wendet, allen Mitgliedern für ihren Beitritt sowie den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern, die sich bis jetzt in vielfältiger Art und Weise für uns eingesetzt haben. Diese, als unser Ansporn zu sehende Zwischenbilanz, ist wie eine frohe Botschaft, in die nun angebrochene Adventszeit. Gehen wir diesen Weg mit weiteren Verbündeten gemeinsam weiter, um unser Ziel erfolgreich zu erreichen.
Vielen Dank an alle!

Es grüßt Sie,
Kuno Volz